Wertstromdesign und Fabrikplanung

Mit Fabrikplanung & Wertstromdesign zur schlanken Fabrik





Beschreibung

Fabrikplanung, Wertstromanalyse und Wertstromdesign (Value Stream Mapping) sind Methoden aus dem Lean Production um Optimierungen von gewachsenen und neuen Fabrikstrukturen 'auf der grünen Wiese' durchzuführen. Zeitgemäße Fabrikplanung und Wertstromdesign beziehen die Gestaltungsfelder der Produktion, also Prozesse, Logistik, Layout, Kapazität, Ressourcen und Personal in ein ganzheitliches Konzept ein. Neben aktuellen Trends und Lösungen aus der Praxis vermittelt das Seminar die Methoden und Hilfsmittel, mit denen die Produktion professionell gestaltet und optimiert werden kann.

Inhalt

  • Optimierung von Herstellprozessen
  • Produktionsplanung & innerbetrieblicher Materialfluss
  • Arbeitsplatzgestaltung & Fabrikplanung
  • Wertstromanalyse (Value Stream Analyse) & Wertstromdesign (Value Stream Design)
  • In diversen Fallbeispielen werden die Einzelschritte trainiert und die reale Komplexität simulativ erlebt

Der Nutzen

Sie lernen die Vorgehensweise zur Fabrik- und Betriebsstättenplanung anhand einer fundierten Einführung kennen. Anhand von Fallbeispielen aus der Praxis erproben Sie deren Anwendung. Zudem werden vom Referenten Lösungsansätze für ausgewählte Kernprobleme beim Produktionsablauf (z. B. Taktabstimmung, Losgrößenermittlung) für Ihre eigene Produktion methodisch entwickelt. Sie erkennen Ihren Optimierungsbedarf und finden geeignete Wege zur Umsetzung. Lernen Sie diese Techniken einzusetzen und somit wettbewerbsfähiger zu werden!

Der Ablauf

Frontalvortrag, Planspiele, Übungen und Praxisbeispiele. Auf Wunsch kann die aktuelle Situation der Teilnehmer einbezogen werden.

Teilnehmer/innen

Fach- und Führungskräfte aus Logistik, Produktion, Prozesstechnik und IT.

    Optimierung von Herstellprozessen
    • Wertschöpfung im Herstellprozess
    • 6D - hierarchische Konzepte eines Herstellungsprozesses
    • Prozessanalyse, Prozessmapping und Prozessvisualisierung
    • Prozessorientierung, Prozessplanung & Prozessoptimierung
    • Schritte zur Prozessanalyse
    • Volumenstromanalyse
    • Kennzahlen in der Produktion
    Produktionsplanung & innerbetrieblicher Materialfluss
    • Produktions- und Fertigungssteuerung
    • Kanban und JIT (Just-in-time) in der Produktion
    • Störungen in der Produktion (Bullwhip-Effekt)
    • Betriebsanalyse und Betriebsgestaltung
    • Materialversorgungskonzepte (Durchschub, Milkrun, Lagertechnik, etc.)
    • Methoden zur Materialflussvisualisierung (Spaghetti, Sankey, etc.)
    • Produktion im Kundentakt
    • Logistik- und Lagerflächen analysieren und dimensionieren
    • Makro- und mikrologistische Systeme
    • Segmentierung und Liniendesign
    • Kanban-Fluss physisch einführen
    • Materialgruppenanalyse
    • Materialflusskonzepte, Produktsegmentierung, One-Piece-Flow
    Arbeitsplatzgestaltung & Fabrikplanung
    • Vom Umbau zur wandlungsfähigen, flexiblen Fabrikplanung
    • Von der Arbeitsplatzgestaltung zur Fabrikplanung (Mikro- und Makroebene)
    • Fließende Arbeitsabläufe - Workflow
    • Verschwendung reduzieren durch Balancing
    • Herstellkonzepte (Montagetypen)
    • Planung und Gestaltung von Arbeitsplätzen
    • Materialfluss am Arbeitsplatz, Lean Logistik und Greifraumoptimierung
    • Verifikation der Leistungsfähigkeit von Sollkonzepten
    • Fabrikplanung: Neubauten, Umbauten und Verlagerung (Green Field, Brown Field)
    • Planung und Ablauf einer Fabrikplanung (Checkliste)
    • Lean Layouting
    • Shopfloor-Management und Visual-Management
    • Trainingswerkstätten, Kaizen-Wertstätten, 5T und Kata
    Wertstromanalyse (Value Stream Analyse) & Wertstromdesign (Value Stream Design)
    • Schritte zur Wertstromanalyse
    • Wertstromdesign (Value Stream Mapping)
    • Wertstrom in indirekten Prozessen
    • Kennzahlen und Begriffe im Wertstromdesign
    In diversen Fallbeispielen werden die Einzelschritte trainiert und die reale Komplexität simulativ erlebt

      Frontalvortrag, Planspiele, Übungen und Praxisbeispiele. Auf Wunsch kann die aktuelle Situation der Teilnehmer einbezogen werden.

      Fach- und Führungskräfte aus Logistik, Produktion, Prozesstechnik und IT.

      Philipp Dickmann

      Philipp Dickmann

      Geschäftsführer lepros GmbH, wissenschaftlicher Leiter, Interimsmanager

      • Turnaround Management, Sanierungen, Kosten- und Prozessoptimierung
      • Trainer, Coach, Berater
      • Industriepraxis seit 1995
      • Autor des Buches "Schlanker Materialfluss", 3. Auflage 2015, Springer Verlag
      • Wissenschaftlicher Leiter der Kongressserie "Schlanker Materialfluss", Veranstalter: Bayern Innovativ GmbH (http://www.bayern-innovativ.de/)
      • Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Bayern Innovativ GmbH
      • VDI "Innovationspreis für Logistik" für ein umfangreiches Lean- und Kanban-Projekt bei der Voith AG
      • Referent für Produktionssteuerung an der TUM am Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften (iwb)
      • Kaizen-Trainer (Kaizen-Institut, Takeda & Nissan)
      • Institut für Produktionstechnik (ifp), Prof. Millberg
      • Projektleitung zur Werksplanung bei internationalen Projekten in USA, Asien, Europa, Lat. Amerika (Nokia, Nissan, Voith, etc.)
      • Branchen: Automotive, Maschinenbau, Sondermaschinenbau, Kunststofftechnik, Verpackung, Medizin, Pharma, Lebensmittel, etc.
      • Studium Physik, Maschinenbau mit Schwerpunkt Produktionstechnik

      Herr Dickmann ist aufgrund seiner Anstellungen in der Automobilindustrie (auch Japan), im Maschinenbau sowie in der Elektrotechnik und in Kombination mit seinen wissenschaftlichen Arbeiten international renommiert. Kunden schätzen seine ungewöhnliche Führungsbegabung, die er in vielfältigsten Krisenmanagement- und Sanierungsfällen unter Beweis gestellt hat. Projektierungen von schlanken Produktionssystemen mit Kanban, hybridem Kanban, Lieferanten-Kanban, durchgängige, flexible Logistik und Produktionsprozesse (Kaizen, Poka Yoke, KVP, Materialfluss-Kaizen, etc.), Lieferantenentwicklung mit Lean und Fabrik- bzw. Materialflussgestaltung von mehrstufigen Produktionsnetzen.

      Seminar als Inhouseseminar

      Vorteil des Inhouse Trainings ist der direkte Bezug zu den internen Prozessen Ihres Unternehmens. Gerne verbindet der Trainer das Inhouse-Seminar mit einer kleinen Werksführung. Wenn möglich, kann im Seminar auf einzelne dieser Themen eingegangen werden. Sie erreichen so einen vergleichbaren Effekt wie bei einem Coaching.

      Seminar nach Maß

      Haben Sie bestimmte Themenschwerpunkte, auf die Sie sich im speziellen oder zusätzlich konzentrieren möchten? Gerne können wir dies mit dem Trainer abstimmen und Ihnen eine maßgeschneiderte Schulung zusammenstellen.

      Workshop-Konzept

      Zudem bieten wir im Rahmen des Seminars kostenneutral unser Workshop-Konzept an. Es enthält eine kurze Analyse im Rahmen eines Firmenrundganges zu Beginn des Seminars und der Erstellung eines groben Projektplans im Rahmen des Seminars .

      Nutzen des Workshop-Konzepts

      Ihre Mitarbeiter können gleich nach dem Seminar mit der Umsetzung beginnen. Durch den bereits erstellten Projektplan ist klar definiert – „wie die Umsetzung angegangen werden kann“.

      /n